Heiter bis wolkig - der WABEO-"Wetterbericht"
Die Rückmeldungen der Wahlbeobachter von ihrem Erleben vor Ort sind wie der Titel es schon sagt: Einige haben sehr kooperative Wahlvorstände erlebt, nachdem das erste Eis gebrochen war. Andere wiederum wurden eher als Störfaktor wahrgenommen. Meldungen bei der Hotline, darüber, dass ein Wabeo des Wahlbezirk verwiesen oder eine Beobachtung verweigert wurde, blieben zum Glück aus. Ein Muster jedoch scheint erkennbar zu sein: In Briefwahlbezirken agieren so gut wie ausschließlich Angestellte aus der Verwaltung als Wahlvorstände. Sie handeln gegenüber Wahlbeobachtern sehr verhalten. Man könnte auch sagen, dass sie eher einen Verwaltungsakt vollziehen und darauf bedacht sind, nichts an die Öffentlichkeit dringen zu lassen. Dem gegenüber stehen die Urnenwahlbezirke, wo ein Wahlvorstand sogar explizit darauf geachtet hat, dass die Beobachter alles gut hören und notieren konnten. Außer WABEO hatte auch eine aus den Reihen der AfD entstandene Organisation zur Wahlbeobachtung aufgerufen, die sich "Ein Prozent" nennt. WABEO konnte ausmachen, dass die Freiwilligen von Ein Prozent inzwischen genauer hinzuschauen, als in den letzten Jahren. Es hat sich offensichtlich herumgesprochen, dass Wahlbeobachtung erst dann Wirkung zeigen kann, wenn man weiß, wo der Hase im Pfeffer liegt. WABEO begrüßt das sehr. Wie gesagt gab es in unserer Hotline keine Meldungen zu Rausschmissen. Damit das auch so bleibt hier für MV und BER nochmal die Erinnerung: Wir beobachten nur. Wie setzen nichts durch. Wer sich traut, erinnert freundlich an die Rechte, die Wahlbeobachter haben. Mehr nicht. Wir danken allen Wabeos, die dabei waren, für ihren Einsatz! |